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Der Neubau ist selten die Antwort
Wenn Programme nicht zusammenspielen, klingt ein kompletter Austausch zunächst sauber. Er betrifft aber Daten, Arbeitsweisen, Schulung und Betrieb zugleich. Deshalb sollte vor einem Neubau geprüft werden, ob eine Verbindung des Vorhandenen ausreicht.
Bieten die eingesetzten Programme geeignete Schnittstellen, können Daten automatisch übertragen werden. Das Team arbeitet weiter in seinen vertrauten Werkzeugen und spart nur die doppelte Eingabe.
Ein Datenmodell als gemeinsame Sprache
Vor dem Datentransfer muss geklärt werden, was die Felder bedeuten. Ein Kunde im CRM kann in der Buchhaltung als Debitor geführt werden. Namen, Adressen und Status müssen eindeutig zugeordnet sein.
Dieses Datenmodell legt auch fest, welches Programm bei Änderungen führt. Ohne diese Entscheidung entstehen trotz Schnittstelle widersprüchliche Kopien.
Verbindungen, die man betreiben kann
Eine Integration ist kein einmaliges Projekt, sondern etwas, das läuft. Deshalb zählt nicht nur, dass Daten fließen, sondern dass man sieht, wenn sie es nicht tun: Fehlerbehandlung, Wiederholungen bei zeitweiligen Ausfällen, Schutz vor Doppelverarbeitung.
Eine gut gebaute Verbindung meldet sich, wenn etwas hakt, und richtet keinen Schaden an, wenn sie zweimal läuft. Das ist der Unterschied zwischen einer Demo und einem System, das man produktiv verantworten kann.
Kernaussage
Prüfen Sie vor einem Neubau, ob vorhandene Programme über Schnittstellen verbunden werden können. Klären Sie dabei Datenbedeutung, führendes System und Fehlerbehandlung.
